5/18/2012

einfach zu gut.

Tut mir ja schon irgendwie leid das ich nieeeeee schreibe. Aber das leben ist einfach zu gut, als das ich regelmäßig meinen blog füllen könntet. kurz Fassung meines Lebens in den letzten 4 Monaten: GAIL

1/07/2012

the biggest lie an exchange student can make- i was never homesick

Wenn du eineN AustauschschülerIn fragst ob er/sie Heimweh hatte.
Und die Antwort laut "Nein ich hatte nie Heimweh"
Dann lügt diese Person.

Selbst wenn einem Fernweh die ganze Zeit quält, und man bloß weg will von daheim.
Wenn man sich einbildet das man es hasst und eigentlich nur weg will.
So wird man es in gewissermaßen immer ein klein bisschen vermissen.
Wenn es nicht das Essen ist. Dann sind es die Freunde.
Wenn es nicht die Sprache ist. Dann ist es die Familie.
Irgendetwas vermisst man immer. Und dafür muss man sich nicht schämen,
Wäre es nicht traurig wenn wir den Ort, die Menschen, die Sprache die uns als Person
am Meisten geprägt haben nicht vermissen würden.
Wenn wir ohne zurück zu schauen. Einfach weiter gehen könnten.
Sein gesamtes Leben zurück zu lassen, kann und darf nicht einfach sein.
Doch irgendwann kommt der Punkt wenn du realisierst das Heimat nicht an einen Ort gebunden ist.
Und lernst dieses Quälende Gefühl in deiner Brust einzudämmen.
Doch hin und wieder bricht es nun mal raus. Doch man muss es lassen.
Wenn es mal draußen ist geht es wieder bergauf.

Bis es eben wieder mal raus muss.

12/04/2011

Göteborg

Man denkt ans Schweden. An Elche, blau und gelb, sowohl wegen der Flage aber um so mehr wegen IKEA. Vielleicht denkt man noch an ein paar gut Bands, an H&M, Schnee, dunkle Winter, helle Sommer. Wenn man dann an Städte in Schweden denkt, denkt man als erstes natürlich an Stockholm, zurecht den Stockholm ist nun mal die Hauptstadt, die größte Stadt und durchaus auch eine sehr schöne Stadt. Dann denkt man an Uppsala, doch bloß wegen dem lustigen Namen, ansonsten weiß man eigentlich nicht viel über Upsala, doch Göteborg, wird gern vergessen, was durchaus unberechtigt ist. Göteborg, die Stadt die von der Fischerei lebt? Ja genau die, nach Fisch hat es während meinem Aufenthalt allerdings nicht gerochen. Göteborg hat alles was Stockholm hat, und noch mehr. Während man in Stockholm soziale kalte spürt, und das Gefühl ein Tourist zu sein nicht abschütteln kann. Fühlt man sich in Göteborg von der ersten Sekunde an Willkommen. Man hat das Gefühl diese Stadt seit Jahren zu kennen. Man kommt nach Hause.

11/27/2011

Licht

Weihnachten kommt, wie jedes Jahr schneller als man es erwartet hat. Die Dunkelheit klopft täglich schon um etwa 4 an Die Tür. Und in den Fenster Rahmen der anderen Häuser gehen die Weihnacht's Beleuchtungen an. Man wünscht sich Schnee, bloß das es ein weniger länger hell ist.
Man dringt einen Stamperl große Tasse Glögg nach der anderen. Isst Lebkuchen und freut sich auf Weihnacht.

11/11/2011

Betrunkene unter den Fenstern.

Die Augen geschlossen die Ohren weit offen, vielleicht versteh ich ja mal was die betrunkenen unter  meinem Fenster so brüllen. Sie werden mehr und lauter, jedes Wochenende, umso kälter es wird um so lauter werden die Betrunkenen das ist eigentlich eine Recht interessante Beobachtung. Und anscheinend können sie sich immer noch nicht daran gewöhnen das meine Strasse eine Einbahn ist. Immer wieder höre ich sie bremsen und rückwärts wieder raus fahren. Langsam leidet mein Schlaf dran. Aber zumindest sind es keine Elche, und nicht deren Gebrüll das mich wach hält.

11/03/2011

Never ending dream.

Ein Auslandsjahr, das fühlt sich an wie ein ewiger Traum. 
Doch man hat Angst vor dem aufwachen, weil man nicht weiß ob alles noch so ist wie es einmal war. Ob noch die selben Menschen, und der selbe Alltag auf einen Warten. 
Ob man sein altes Leben vorsetzt oder ob man zum zweiten mal wieder von vorne anfangen soll.
Ob die Menschen die man liebt auf einem warten können, fragt man sich Tag für Tag. 
Man will aufwachen um zu sehn ob alles noch beim alten ist. 
Doch der schlaf hält einen zu fest im Traum. 
Du weißt eines Tages wirst du aufwachen, 
In dem Moment in dem du ein Flugzeug verlässt. 
Und alles scheint sich zu verändert haben, während du geschlafen hast. 
Ein Jahr lang. 

10/20/2011

hört mich jemand.

Ich wusste nicht mal dass das hier jemand liest. Ich dachte ich schreibe mal eben ein paar Zeilen. Damit ich wenigstens irgendwie das Gefühl hab etwas festzuhalten, und nicht die Erinnerungen zwischen meinen Fingern durch rinnen, und ich sie irgendwann nicht mehr greifen kann. Und doch dachte ich mir, das es doch immer noch öffentlich ist, und wollte nicht zu persönliche Dinge schreiben. Und plötzlich bemerke ich das ich gehört werde. Das ist irgendwie beruhigend.