12/04/2011
Göteborg
Man denkt ans Schweden. An Elche, blau und gelb, sowohl wegen der Flage aber um so mehr wegen IKEA. Vielleicht denkt man noch an ein paar gut Bands, an H&M, Schnee, dunkle Winter, helle Sommer. Wenn man dann an Städte in Schweden denkt, denkt man als erstes natürlich an Stockholm, zurecht den Stockholm ist nun mal die Hauptstadt, die größte Stadt und durchaus auch eine sehr schöne Stadt. Dann denkt man an Uppsala, doch bloß wegen dem lustigen Namen, ansonsten weiß man eigentlich nicht viel über Upsala, doch Göteborg, wird gern vergessen, was durchaus unberechtigt ist. Göteborg, die Stadt die von der Fischerei lebt? Ja genau die, nach Fisch hat es während meinem Aufenthalt allerdings nicht gerochen. Göteborg hat alles was Stockholm hat, und noch mehr. Während man in Stockholm soziale kalte spürt, und das Gefühl ein Tourist zu sein nicht abschütteln kann. Fühlt man sich in Göteborg von der ersten Sekunde an Willkommen. Man hat das Gefühl diese Stadt seit Jahren zu kennen. Man kommt nach Hause.
11/27/2011
Licht
Weihnachten kommt, wie jedes Jahr schneller als man es erwartet hat. Die Dunkelheit klopft täglich schon um etwa 4 an Die Tür. Und in den Fenster Rahmen der anderen Häuser gehen die Weihnacht's Beleuchtungen an. Man wünscht sich Schnee, bloß das es ein weniger länger hell ist.
Man dringt einen Stamperl große Tasse Glögg nach der anderen. Isst Lebkuchen und freut sich auf Weihnacht.
Man dringt einen Stamperl große Tasse Glögg nach der anderen. Isst Lebkuchen und freut sich auf Weihnacht.
11/11/2011
Betrunkene unter den Fenstern.
Die Augen geschlossen die Ohren weit offen, vielleicht versteh ich ja mal was die betrunkenen unter meinem Fenster so brüllen. Sie werden mehr und lauter, jedes Wochenende, umso kälter es wird um so lauter werden die Betrunkenen das ist eigentlich eine Recht interessante Beobachtung. Und anscheinend können sie sich immer noch nicht daran gewöhnen das meine Strasse eine Einbahn ist. Immer wieder höre ich sie bremsen und rückwärts wieder raus fahren. Langsam leidet mein Schlaf dran. Aber zumindest sind es keine Elche, und nicht deren Gebrüll das mich wach hält.
11/03/2011
Never ending dream.
Ein Auslandsjahr, das fühlt sich an wie ein ewiger Traum.
Doch man hat Angst vor dem aufwachen, weil man nicht weiß ob alles noch so ist wie es einmal war. Ob noch die selben Menschen, und der selbe Alltag auf einen Warten.
Ob man sein altes Leben vorsetzt oder ob man zum zweiten mal wieder von vorne anfangen soll.
Ob die Menschen die man liebt auf einem warten können, fragt man sich Tag für Tag.
Man will aufwachen um zu sehn ob alles noch beim alten ist.
Doch der schlaf hält einen zu fest im Traum.
Du weißt eines Tages wirst du aufwachen,
In dem Moment in dem du ein Flugzeug verlässt.
Und alles scheint sich zu verändert haben, während du geschlafen hast.
Ein Jahr lang.
10/20/2011
hört mich jemand.
Ich wusste nicht mal dass das hier jemand liest. Ich dachte ich schreibe mal eben ein paar Zeilen. Damit ich wenigstens irgendwie das Gefühl hab etwas festzuhalten, und nicht die Erinnerungen zwischen meinen Fingern durch rinnen, und ich sie irgendwann nicht mehr greifen kann. Und doch dachte ich mir, das es doch immer noch öffentlich ist, und wollte nicht zu persönliche Dinge schreiben. Und plötzlich bemerke ich das ich gehört werde. Das ist irgendwie beruhigend.
10/18/2011
Die Schweden und ihre Angst vor der Dunkelheit.
In dem Moment wenn die Dämmerung beginnt, werden alle Kerzen die man finden kann angezündet, und alle Lampen die man hat. In meinem Zimmer habe ich 6 Lampen und 8 Kerzen, und auch ich habe schon angefangen die Kerzen anzuzünden wenn es dunkel wird. Kerzen stehen auf der wöchentlichen Einkaufsliste, und wenn man sie vergisst, dann rennt man eben noch mal rüber zu ICA, aber einen Tag ohne Kerzen zu verbringen das ist und vorstellbar. Ich muss sagen ich finde es eigentlich echt schon und total gemütlich, blos sind meine Kerzen bald aus, das muss ich neue Kaufen gehen, :)
10/17/2011
Arsch kalt.
"Jag tänkte att det är iskall i Österrike också" ist mein neuer lieblings satz. Zu Deutsch, "Ich dachte es ist in Österreich auch eiskalt." Das höre ich jedes mal wenn ich mir den Zähnen Klapper. Ja in Österreich ist es kalt, aber es hat halt dann Mitte Oktober normaler weise nicht Minusgrade. Mein Radsattel war heute in der Früh mit einer Eisschicht überzogen, und das erste das ich nach der Schule gemacht habe war Handschuhe und einen richtig richtig warmen Schal kaufen.
Ich freu mich schon auf Dezember...
Ich freu mich schon auf Dezember...
10/16/2011
Landleben, auf Wiedersehen.
3 Monate hab ich jetzt im Schwedischen Hinterlands verbracht, aus der Haustür raus in eine wunderschöne Umgebung, aber es wurde Zeit wieder in etwas urbanere Gebiete zu kommen. Heute bin ich übersiedelt in eine Wohnung mitten im Zentrum vom schönen Nyköping. Was mir auch endlich ein wenig mehr Unabhängigkeit zurück gibt. Und mein Zimmer ist neben bei noch dazu echt wunderschön. Hie fühl ich mich wohl.
9/07/2011
Gerade angekommen.
So vergehen die Tage. Und ich gehe mit ihnen. Etwas in mir tobt, und brint die Ängste zum schweigen.
Der alltag kommt langsam zum schein. Morgendlich rutine, in die schule und zurück. Hausaufgaben?
Heimweh würde ich es nicht nennen, und doch schmerzt es ans Zuhause zu denken. An den Fluss und die Abende. And die Menschen die warten. Auf mich? Oder bloß das Leben. Ich kann nicht glauben dass das bereits ein Monat war, und noch mehr. Ich bin gerade erst aus dem Flugzeug gestiegen. Hab gerade noch meinen Koffer gepackt. Jetzt ist mein Leben geordnet, im Regal.
8/03/2011
Die ersten Tage
Diese ersten paar Stunden, und Tage waren so wunderschön. Du doch Kommt ein bisschen wehmut auf, wenn ich mit einem Stück Sachertorte vor mir am Tisch anfange von Österreich zu erzählen.
Wenn ich dann in meinem zimmer sitze und fotos von freunden anschaue, und mich erinnere, wir es so ist, in Salzburg. Dann aber wieder, lese ich von andern austauschschülerInnen aus nyköping, und freue mich auf die Kommende Zeit. Kein Tag wird einfach so vorbei gehn, ich werde wohl immer was zu tun haben.
Ja ich genieße es ihr, 2 bis 3 mal am Tag in den See Springen, und dem Leben seinen Lauf lassen.
Wenn ich dann in meinem zimmer sitze und fotos von freunden anschaue, und mich erinnere, wir es so ist, in Salzburg. Dann aber wieder, lese ich von andern austauschschülerInnen aus nyköping, und freue mich auf die Kommende Zeit. Kein Tag wird einfach so vorbei gehn, ich werde wohl immer was zu tun haben.
Ja ich genieße es ihr, 2 bis 3 mal am Tag in den See Springen, und dem Leben seinen Lauf lassen.
7/31/2011
Jetzt sitz ich da.
Jetzt sitz ich da, in einem großen wunderschönen Haus. Mitten im Schwedischen Wald.
Mit einer supert ollen Familie, super tollen Hunden, ...
und warte darauf was wohl noch so auf mich zukommt. Im Moment ist nicht alzu viel zu tun außer Schwimmen, Essen und schwedisch zu lernen.
Mit einer supert ollen Familie, super tollen Hunden, ...
und warte darauf was wohl noch so auf mich zukommt. Im Moment ist nicht alzu viel zu tun außer Schwimmen, Essen und schwedisch zu lernen.
7/20/2011
Die letzten Vorbereitungen
Bald geht es los. Bald nenne ich Schweden meine Heimat. Und lebe in einem Astrid Lindgren Traum.
Mein Flieger hebt schon in erschreckenden 9 Tagen ab. Mein Koffer ist noch leer. Und in meinem Kopf stapeln sich die Gefühle. Vorfreude, auf jedenfall. Angst, so ein ganz kleines bisschen. Und ich vermisse alle Menschen hier jetzt schon. Wenn man anfängt sich von Leuten für ein Jahr zu verabschieden, merkt man erst das es jetzt langsam erst wird. Der Regen lädt im Moment nicht wirklich ein raus zu gehn, so sitze ich, trotz der voranschreitend Zeit allein in meinem Zimmer, und bereite meine kleine Welt auf Abschied vor.
Mein Flieger hebt schon in erschreckenden 9 Tagen ab. Mein Koffer ist noch leer. Und in meinem Kopf stapeln sich die Gefühle. Vorfreude, auf jedenfall. Angst, so ein ganz kleines bisschen. Und ich vermisse alle Menschen hier jetzt schon. Wenn man anfängt sich von Leuten für ein Jahr zu verabschieden, merkt man erst das es jetzt langsam erst wird. Der Regen lädt im Moment nicht wirklich ein raus zu gehn, so sitze ich, trotz der voranschreitend Zeit allein in meinem Zimmer, und bereite meine kleine Welt auf Abschied vor.
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